Was macht der Winzer im Sommer?
Der Sommer ist mitunter die entscheidendste Zeit im Weinbau.
Jetzt entscheidet sich im Weingarten die Qualität des späteren Weins.
Der Sommer ist die intensivste Zeit im Weingarten. Jetzt wird gemäht, gemulcht, eingestrickt, gewipfelt und die Traubenzone gezielt freigestellt. Jeder einzelne Arbeitsschritt trägt dazu bei, dass die Reben gesund bleiben und die Trauben ihr volles Aroma entwickeln können.
Durch die gezielte Laubarbeit gelangen Sonne und Luft optimal an die Trauben. Das fördert die gleichmäßige Reife, unterstützt die Aromabildung und reduziert den Krankheitsdruck. Gleichzeitig wird jede Rebe individuell betrachtet, denn das richtige Gleichgewicht zwischen Wachstum und Ertrag ist entscheidend für die spätere Weinqualität.
Auch der Boden erhält laufend Aufmerksamkeit. Die Begrünung zwischen den Rebzeilen wird regelmäßig gemäht oder gemulcht und sorgt für ein stabiles Gleichgewicht im Wasser- und Nährstoffhaushalt.
Die wichtigsten Entscheidungen für einen großen Wein fallen nicht erst bei der Lese oder im Keller, sondern schon jetzt – mitten im Sommer. Mit viel Handarbeit, Erfahrung und Fingerspitzengefühl entsteht im Weingarten die Grundlage für charaktervolle Weine aus der Südsteiermark.
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