KELLER

Die meisten Weißweine der Welt werden heute in Edelstahltanks vinifiziert. Große Rotweine hingegen reifen in französischen Barriques, den kleinen 225 Liter fassenden Eichenfässern. Moderne Kellertechnologie sichert eine konstante, qualitätsorientierte Kelterung aller Weine. Auch im Weingut der Familie Gründl verschließt man sich nicht den neuesten Erkenntnissen modernster Kellertechnologie. Der Ausbau der Weine in Edelstahltanks fördert vor allem den reintönigen Sortencharakter der einzelnen Rebsorten. Ein entscheidender Vorteil ist dabei die kontrollierte Gärungsführung. Die für den Weißwein so bedeutende Säurestruktur bleibt auch bei der anschließenden Tankreifung erhalten. So zeichnen sich die Gründl-Weine durch ihre spürbare Fülle, spielerische Finesse und brilliante Mineralik aus.

Für die Vergärung der Rotweine wird eine geschlossene Maischevergärung in Edelstahl-Gärtanks praktiziert, wie sie in allen Weinbauländern der Welt neben der Vergärung in Eichenholzgärständern oder offen in Bottichen auch angewendet wird.

"In unseren Rotweinen wollen wir alle Aromen des Südens schmecken, wir streben daher fruchtbetonte, farbintensive Rotweine an", so Hausherr Josef "Peppi" Gründl.

WEIN AUSBAU

Für den Ausbau der Gründl-Weine werden nur gebietstypische Rebsorten verwendet. Im Ertrag stehen neben traditionellen Weißweinsorten auch ein klassischer Blauer Zweigelt. Gepunktet wird aber auch mit dem hauseigenen Winzersekt.

Alle Qualitätsweine werden nur aus einer Selektion der schönsten und physiologisch reifsten Trauben gekeltert. Die Weißweine entsprechen geschmacklich zum Großteil dem traditionellen Charakter der steirischen Klassik, werden durchwegs trocken ausgebaut und punkten durch ihren frischen, fruchtigen, jugendlichen Charme.

Gekeltert werden aber auch Qualitätsweine, die mit leichter Restsüße unterlegt sind. Den Blauen Zweigelt baut man vorwiegend klassisch fruchtig-trocken mit einer feinen Würze aus. Gehaltvolle Rotweine genießen hingegen eine Sonderstellung. Nach der Vergärung reifen sie in französischen Barriquefässern ihrer Vollendung entgegen und zeigen sich dann mit spürbarer Eleganz und straffer, betörend sinnlicher Frucht.

Ein Erlebnis.

WEIN VERKOSTEN

Wein erleben wir über unsere Sinne - sehen, riechen, schmecken.

Wir betrachten zuerst die Farbe des Weines, halten das Glas gegen das Licht oder über ein weißes Tuch und prüfen die Reinheit des Weines. Dann schwenken wir das Weinglas, damit sich die Aromen besser entfalten können und inhalieren den Duft. An was erinnert er uns? Wir nehmen einen kleinen Schluck, umspülen den Gaumen.

Welche Aromen erkennen wir, wie kann man den Geschmack in Worte fassen?

Weinverkosten kann jeder, nicht nur Weinexperten. Die Eindrücke, die entstehen, sind immer subjektiv. Es reicht von "Der scheckt mir oder nicht" bis hin zu ausdrucksstarken Beschreibungen.
Dabei hilft uns unsere Zunge. Danach nehmen wir Süßes an der Zungenspitze wahr, Bitteres an ihrer Wurzel, Sauer eher am mittleren Zungenrand. Neue Erkenntnisse weisen darauf hin, dass die meisten Geschmacksknospen auf sämtliche Grundrichtungen des Geschmacks reagieren, wenn auch mit unterschiedlicher Intensität. Dass aber einige Zungenregionen sensibler für bestimmte Geschmacksbereiche ausgelegt sind, ist bislang unbestritten. Abgesehen davon verfügen wir auch im Mund-Rachen-Raum direkt hinter der Mundhöhle über Geschmacksrezeptoren. Sie sind für den Verkoster deshalb interessant, weil sie zum Teil für die Empfindung von Länge und Dauer der Weinaromen verantwortlich sind.

Beides wichtige Parameter zur Beurteilung der Weinqualität. Dass diese auch im Weingut Gründl stimmt, dafür bürgt die "Staatliche Prüfnummer".
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